Patent auf Lachse

 

Lachspatent schmal

Das Europäische Patentamt (EPA) hat 2018 ein Patent auf Lachse erteilt, die mit bestimmten Pflanzen gefüttert wurden (EP1965658). Patentiert wurde das Futtermittel, die Haltung der Fische und ihre Fütterung, die Fische selbst, sowie das Fischöl. Die Fische sollen mit herkömmlichen oder auch gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert werden.

Das Patent hatte bereits 2016 zu öffentlichen Protesten geführt, als das EPA zum ersten Mal angekündigt hatte, das Patent zu erteilen. Damals erhielt das Patentamt hunderte von Protestbriefen und das EPA stoppte die Erteilung. Im Oktober 2018 wurde es nun doch erteilt. Nach Ansicht von Keine Patente auf Saatgut! verstößt das Patent gegen das Verbot von Pflanzen und Tieren aus konventioneller Züchtung

Keine Patente auf Saatgut! bereitet einen Einspruch vor, der am 26. Juni am Europäischen Patentamt in München übergeben werden soll. An diesem Tag trifft sich dort der Verwaltungsrat, das Kontrollgremium des Amtes, dem die 38 Vertragsstaaten angehören. 

Keine Patente auf Saatgut! ruft dazu auf, den Einspruch durch weitere Unterschriften zu unterstützen, um ihm mehr Nachdruck zu verleihen. Bitte übermitteln Sie Ihre Unterschrift spätestens bis 20. Juni 2019.

Einspruch online unterstützen oder das pdf-Formular per Post schicken

Organisationen, die den Einspruch unterstützen möchten, bitten wir eine Email an johanna.eckhardt@no-patents-on-seeds.org zu schicken, in der Sie die Unterstützung des Einspruchs von Ihrer Organisation bestätigen.

Text des Patentes

Das Patent auf der Seite des EPA